Ohne Titel 8
Rückblick - Gäste berichten
17. bis 22.5.2010: -- 10. Blindenführhundeseminar.
Die Fachgruppe „Blindenführhundehalter“ des ÖBSV veranstaltete wieder ihr Seminar in der Zeit von 17.bis 22.5.2010 in
Gästehaus des Steirischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes.
Bei dieser Veranstaltung hatten wir einen Rekordbesuch, wobei unsere Vierbeiner mit ihren Frauchen und Herrchen von nah und fern zu uns kamen.
So konnten wir schließlich 24 Teams zählen.
Das Seminar begann gleich mit einem sehr interessanten Vortrag einer Futtermittelfirma. Die Tierärztin erklärte die richtige Fütterung
der Hunde, angefangen vom Welpen bis hin zum älteren Hund.
Am Nachmittag wurde mit einer sehr großen Gruppe eine ausgedehnte Wanderung in der Umgebung von Stubenberg bei schönem Wanderwetter gemacht.
Um 19:00 Uhr wurde die Hauptversammlung der Fachgruppe abgehalten. Im Anschluss daran gab es eine Diskussionsrunde mit Frau Waltraud Palank-
Ennsmann vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Frau Erika Kober vom Bundessozialamt Wien sowie Herrn
Chefinspektor Druml. Das Thema war die Beurteilung von Blindenführhunden.
Am Mittwoch- und Donnerstagvormittag standen praktische Übungen auf dem Programm. Die Übungen bestanden zum Beispiel aus
· Unterordnung,
· sich Entfernen vom Hund und
· Futterverweigerung.
Beim Ortstraining wurde das Anzeigen von Türen, Stiegen, Zebrasteifen und das Anzeigen eines freien Platzes im Lokal trainiert.
Diese Trainingseinheiten wurden von den vier Österreichischen und einer Schweizer Schule durchgeführt. Diese Trainingseinheiten wurden von Frau
Palank-Ennsmann, Frau Kober sowie Herrn Druml genau beobachtet.
Am Mittwoch Nachmittag teilte sich die Gruppe: Eine Hälfte wurde von Herrn Bürger über t-touch informiert, und die andere Hälfte wurde
über die Anatomie des Hundes von der Physiotherapeutin Frau Sellmeier unterrichtet. Selbstverständlich wurden im Anschluss die Gruppen
gewechselt.
Am Abend referierte Herr Esser aus Deutschland über das für und wider von t-touch. Da das Wetter für praktische Übungen nicht gut genug war,
hielt am Donnerstagnachmittag Herr Esser einen Vortrag zum Thema „Kompetenzverteilung rund um den Hund! Wer macht was, wann, wie und wo?“
Die ganze Gruppe besuchte am Abend eine Buschenschank um die Geselligkeit zu fördern.
Am Freitagvormittag spielte das Wetter ein wenig verrückt, daher hielt Frau Allenbach aus der Schweiz einen Vortrag über ihre eigene
Zucht von Blindenführhunden.
Am Nachmittag wurde ein Hindernisparcours aufgebaut, welcher von den Teams bewältigt werden musste. Auch Hundepflege sowie
persönliche Problembesprechung wurden angeboten. Das alljährliche beliebte Hunderennen wurde am Samstagvormittag durchgeführt.
Das Seminar wurde mit einer Besprechung abgeschlossen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich beim Personal des Gästehauses für die Mehrarbeit durch die doch sehr große Gruppe ganz herzlich bedanken.
Auch möchte ich mich bei der Leitung der Landesgruppe Steiermark bedanken. Nochmals herzlichen Dank an alle Trainer und Helfer.
Beate Krames
Leiterin der Fachgruppe
Bericht eingestellt am 24. 07. 2010
nach vorab eingeholter Genehmigung.
Bunte Herbsttage in Stubenberg am See 2009
Ein Bericht von Frau Beate Krames.
Vom Gästehaus Stubenberg am See wurde in der Zeit von 5. bis 10.10. 2009 eine Wander- und Besichtigungswoche veranstaltet. Diese Gelegenheit haben 23 blinde und sehbehinderte Menschen mit ihren Begleitpersonen wahrgenommen. Gemeinsam mit lieben Freunden waren wir in einer großen Erwartungshaltung, was uns in der kommenden Woche so alles geboten wird.
Montag:
Am Vormittag nahmen wir die erste Wanderung in Angriff. Um 9 Uhr war Abmarsch vor dem Gästehaus. An dem Ortskern vorbei führte uns der Weg nach "Hinterbrühl". Diese Wegstrecke war schon für manchen Wanderer eine kleine Herausforderung. Von dort führte der Weg uns dann weiter, bis wir den Stubenbergsee erreichten.
Der schön angelegte Weg führte uns rund um den See verbunden mit einem Einkehrschwung im Seestüberl um eine kleine Rast zu machen, bevor es zum Mittagessen ging.
Um 13:15 brachte uns ein Bus zur Schokoladenfabrik. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen, es wurde uns vom Anbau des Kakaos bis zum fertigen Produkt alles erklärt. Dann kam das Beste. Die Verkostung der Schokoladen.
In der Nähe von Birkfeld stand der Besuch eines „Kuh-Kaffee“ auf dem Programm, wo uns ein vollautomatischer Kuhstall gezeigt wurde.
Dienstag:
Erholt vom Vortag wanderten wir wieder durch den Wald hinter dem Haus über den Sauriegelweg Richtung Michelhof und von dort über die alte Gemeindestrasse zu einer Gaststätte um unseren Durst zu löschen, bevor es zum Mittagessen ging. Am Nachmittag besichtigten wir mit einem Begleiter die Sehenswürdigkeiten von Hartberg.
Danach fuhren wir nach Löffelbach zu einer Ausgrabungs- stätte aus der Römerzeit. Der Abend wurde uns mit flotter Musik verschönert.
Mittwoch:
Die Musikklänge noch vom Vortag in den Ohren brachen wir auf, um über einen angenehm zu begehenden Weg Herberstein zu erreichen. Über den neuen Radweg weiter bis zur Seestraße und an dem See entlang führte uns die Wanderung wieder zurück in Richtung des Gästehauses.
Nach dem Mittagessen durften unsere Füße rasten; denn wir fuhren ins „Stoani-Musikmuseum“. Dort wurde uns über die Entstehung der berühmten Musikgruppe (die Stoakogler) ein Film gezeigt.
Mit Interesse verfolgten wir die akustischen Informationen eines weiteren Films, der über die dortige Region informierte. Anschließend fuhren wir in das Blumen Dorf Pöllau.
Donnerstag:
An diesem Tag sind wir einwenig früher aufgebrochen, da wir ein entfernteres Wanderziel uns vorgenommen haben. Zuerst führte uns der schön zu begehende Wiesenweg, den wir vom Vortag kannten, und dann ein kurz zu bewältigendes Straßenstück, Richtung Schielleiten. An der Bundessportschule Schielleiten vorbei führte uns der Weg durch Wälder und über Wiesen, bis wir unser angesteuertes Ziel, nämlich Maria Fieberbründl erreichten. Von dort sind wir mit zwei Kleinbussen wieder ins Gästehaus zu Mittagessen gebracht worden.
Am Nachmittag fuhren wir in das Kerzenland. Dort wurde uns die händische Herstellung der verschiedensten Kerzen gezeigt. Wir konnten auch unseren Bedarf an Kerzen eindecken. Anschließend stand die privat Brauerei „Toni-Bräu“ am Programm. Die Brauerei wird von einer Familie betrieben. Kostproben von mehreren Biersorten wurden uns angeboten. Am Abend war ein Heurigenbesuch beim Hofer Toni geplant.
Freitag:
Der Vormittag war zur freien Verfügung. Nach den Essen ging es bei Naas auf 900m zu einer Schafzucht. In dieser wurden uns alle Produkte vorgestellt, die von einem Schaf gewonnen werden können, wie z. B. Kosmetika, Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Wolle, Strickwaren und Hausschuhe.
Wir hatten ein großes Glück mit dem Wetter. Die ganze Woche erfreute uns fast mit sommerlichen Temperaturen. Bei der Streckenberechnung dürfen wir mit Stolz feststellen, dass die tägliche Streckenlänge im Durchschnitt 7 bis 8 Kilometer betrug, die wir zu bewältigen hatten.
Ganz besonders möchten wir den Einsatz der Begleitpersonen hervorheben. Frau Hanni und Herr Wilfried (Hausmeisterehepaar) und Frau Greiml (Leiterin des Gästehauses) haben sich Urlaub genommen um uns diese schöne Woche zu ermöglichen. Wir möchten uns nochmals für alles ganz herzlich Bedanken
Bis auf ein Wiedertreffen im Jahr 2010
Beate Krames
Bericht eingestellt am 23. 10. 2009
nach vorab eingeholter Genehmigung.
Vom 11. bis 17 Mai 2009: . Blindenführhundeseminar im Gästehaus Stubenberg am See
ein Bericht von Frau Beate Krames
Leiterin der Fachgruppe “Blindenführhunde” im ÖBSV.
Das diesjährige Blindenführhundeseminar wurde in der Zeit von 11.bis 17.5.2009 wieder im Gästehaus des Steirischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes abgehalten. Die teilnehmenden 16 Hundegespanne reisten aus Ost und West mit dem Flugzeug, per Bahn und Auto an.

Unser diesjähriges Programm war sehr vielfältig. So hatten wir bereits am Dienstag Vormittag eine Produktpräsentation einer Naturfuttermittelfirma. Am Nachmittag folgte ein Referat von Herrn Reinelt Bernhard (Tierarzt) zum Thema: „über die Früherkennung der Krankheiten beim Hund“ Aber auch Unterordnungsübungen der 16 Hunde wurden absolviert.

Im Anschluss an das Abendessen gab es eine Lesung von Herrn Martin Nolte (Deutschland) aus seinem Buch „Irka, ein Hundeleben zwischen Familie, Freizeit und Beruf“.
Beim heurigen Seminar war wieder unser langjähriger Seminarleiter Herr Josef Bürger dabei. Er wurde von Frau Christine Allenbach (Schweiz), Herrn Claas Esser (Deutschland) und Herrn Karlheinz Ferstl (Österreich) unterstützt. An den folgenden Tagen wurde mit den Hunden praktische Übungen trainiert wie z. B. bei Fuß gehen, ablegen des Hundes und sich Entfernen des Besitzers, Hindernisse anzeigen, Futterverweigerung und Abrufen des Hundes – eben alles was von einem Blindenführhund verlangt wird.
Weiters hielt Herr Claas Esser Vorträge über Themen wie „Hunde brauchen Regeln!“ und „Die Biologischen Grundbedürfnisse des Hundes!?“ Auch einzelne individuelle Probleme kamen nicht zu kurz.
Frau Christine Allenbach hielt einen Vortrag über „Erste Hilfe beim Hund“. Weiters wurde von Frau Ida Esser ein sehr interessanter Vortrag über die Hundepflege gehalten. Das Seminar wurde wieder mit dem beliebten Hunderennen abgeschlossen. Jeder von den Vierbeinern wurde mit Futterproben - welche uns dankenswerterweise von drei Futtermittelfirmen zur Verfügung gestellt wurden - reichlich belohnt.
Zum Abschluss möchte ich mich ganz herzlich bei unseren Trainern und Helfern bedanken. Sie schafften es wieder ein tolles, informatives Seminar zu veranstalten bei dem auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam. Ein besonderes Lob möchte ich dem Steirischen Blinden- und Sehbehindertenverband und dem Personal des Gästehaus Stubenberg für die freundliche Aufnahme aussprechen.
Bericht eingestellt am 28.07.2009
nach vorab eingeholter Genehmigung.
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